2025 war für mich ein Jahr des bewussten Weitergehens. Kein lauter Neuanfang, sondern ein Jahr, in dem sich vieles sortiert, verdichtet und geklärt hat. Ein Jahr, in dem Entscheidungen nicht aus dem Moment heraus getroffen wurden, sondern aus einem tiefen inneren Wissen darüber, was sich richtig anfühlt – beruflich wie privat.
Ich habe mir erlaubt, genauer hinzuschauen: auf meinen Weg, auf meine Arbeit, auf die Menschen an meiner Seite und auf das, was mir wirklich wichtig ist. Dabei ging es weniger darum, alles neu zu machen, sondern vielmehr darum, das Bestehende ehrlich zu prüfen und neu auszurichten, Manche Dinge durften wachsen, andere losgelassen werden. Beides war gleichermaßen wertvoll.
Dieses Jahr war geprägt von Vertrauen – in mich selbst, in meine Entscheidungen und in gewachsene Beziehungen. Es war ein Jahr, in dem sich Wege neu gekreuzt haben, Verantwortung zurückgekehrt ist und Klarheit entstanden ist. Gleichzeitig gab es viele leise, schöne Momente: gemeinsame Zeit, Reisen, besondere Erinnerungen und Augenblicke, die bleiben.
2025 hat mir gezeigt, dass Entwicklung nicht immer laut sein muss. Dass Fortschritt oft dort entsteht, wo man innehält. Und dass es möglich ist, berufliche Ziele zu verfolgen, ohne das Leben aus dem Blick zu verlieren.
Dieser Jahresrückblick 2025 ist mein persönlicher Blick auf all das, was war: auf Herausforderungen und Highlights, auf Entscheidungen und Erkenntnisse und auf ein Jahr, das mich bestärkt hat, meinen Weg mit Klarheit weiterzugehen und dabei Raum für Freude zu lassen.
Auf einen Blick
Meine Themen und Highlights in 2025
Endlich wieder selbstständig!
Nach gut zwei Jahren in einer Festanstellung habe ich mich entschieden meine Selbstständigkeit wieder aufleben zu lassen – und damit wieder meine eigene Herrin zu sein. Diese Zeit im Angestelltenverhältnis war für mich eine wichtige Erfahrung: ich habe viel gelernt, neue Perspektiven gewonnen und kann heute sagen, dass es gut und richtig war, diesen Weg gegangen zu sein. Gleichzeitig hat mir die Freiheit gefehlt, die Gestaltungsräume und das Gefühl zu vermitteln, wirklich angekommen zu sein.
Heute bin ich wieder solo unterwegs und baue mir Schritt für Schritt mein Business meiner Träume auf. „Endlich wieder selbstständig!“ – dieser Satz beschreibt sehr gut, wie es sich für mich anfühlt. Mit diesem Schritt habe ich meine Webseite zunächst in den Wartungsmodus versetzt und mir bewusst Zeit genommen, um Klarheit zu gewinnen: Was möchte ich künftig tun? Wofür stehe ich als Expertin? Welche Menschen möchte ich begleiten?
Ja, dieser Prozess hat Zeit gebraucht auch, weil mein Perfektionismus immer wieder mitgeredet hat. Doch genau diese Tiefe war notwendig. Umso schöner ist es, heute sagen zu können: Meine Webseite ist fertig und sie zeigt mich genau so, wie ich jetzt arbeiten und wirken möchte.
Der erste Auftrag
Was mich im vergangenen Jahr besonders gefreut hat, war mein erster Auftrag nach dem Schritt zurück in die Selbstständigkeit. Eine meiner langjährigen Kundinnen hat sich bei mir gemeldet und mir direkt ihr Vertrauen geschenkt – ein Moment, der sich sehr bestärkend angefühlt hat. Der Auftrag umfasst mehrere aufeinander aufbauende Abschnitte und konzentriert sich auf die Neugestaltung ihres Wohn- und Esszimmers.
Auch wenn ich mich heute vor allem als Expertin für Ferienwohnungen positioniere, arbeite ich ebenso gern im privaten Bereich, wenn Projekte stimmig sind und Raum für gute Lösungen bieten. Genau das ist hier der Fall. Bereits zwei der geplanten Schritte konnten wir erfolgreich umsetzen. Zu sehen, wie Ideen Form annehmen und sich Räume Stück für Stück verändern, bestätigt mich darin, diesen Weg zu gehen.
Die nächsten Etappen stehen in diesem Jahr an und ich freue mich sehr darauf, das Projekt weiterzuführen. Da es sich aktuell noch um ein laufendes Projekt handelt, kann ich an dieser Stelle noch keine Bilder teilen. Sobald alle Arbeiten abgeschlossen sind, werde ich das Ergebnis hier zeigen – als einen weiteren Meilenstein auf meinem Weg zurück in die Selbstständigkeit.
Wenn Zusammenarbeit bleibt
Ein besonderer Moment im vergangenen Jahr war ein Anruf, der unerwartet kam – und gleichzeitig vieles zusammengeführt hat. Ein ehemaliger Auftraggeber meldete sich bei mir und bot mir erneut den Auftrag zur Dokumentation eines Großprojektes an. Ein Projekt, das ich bereits früher begleitet habe und das mir bis heute sehr vertraut ist.
Dieser Anruf hat mir auf eine besondere Art gezeigt, wie wertvoll gewachsene Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen sind. Nach meiner Rückkehr in die Selbstständigkeit nun wieder für ein Projekt angefragt zu werden, das Verantwortung, Struktur und Überblick erfordert, fühlt sich nicht wie ein Rückschritt an, sondern wie eine Weiterentwicklung.
Für mich zeigt dieser Auftrag, dass gute Zusammenarbeit bleibt. Manchmal trennen sich Wege, um sich später neu zu begegnen – mit mehr Klarheit, Vertrauen und Wertschätzung auf beiden Seiten.
Meine Hochzeit
Ein weiteres Highlight dieses Jahres war unsere Hochzeit. Lange haben wir darüber nachgedacht, wie dieser Tag für uns aussehen soll. Eine passende Location für die Trauung war schnell gefunden – umso ernüchternder war es, als sie Anfang des Jahres kurzfristig abgesagt wurde. Die Suche begann also von vorne und erwies sich als deutlich herausfordernder als gedacht. Viele Orte passten nicht zu uns, andere befanden sich zum Wunschtermin im Renovierungsmodus. Zwischen Gerüsten und Baustelle zu heiraten kam für mich nicht infrage.
Nach weiteren Telefonaten und Recherchen fanden wir schließlich die perfekte Location: das Rittergut von Holle in Eckerde. Es erfüllte all unsere Wünsche und fühlte sich vom ersten Moment an richtig an. Nach dem Gespräch mit dem zuständigen Standesamt und einem Besuch vor Ort, bei dem wir die letzten organisatorischen Details klären konnten, stand fest: Hier heiraten wir.
Die anschließende Feier im Berggasthaus Niedersachen mit einem saisonalen Vier-Gänge-Menü, einer wunderschönen dreistöckigen Torte und einer ausgelassenen Party war der perfekte Abschluss dieses Tages. Wir hatten die Location ganz für uns und genau das machte diesen Tag so besonders. Ein großes Dankeschön an Oliver Gerasch (Berggasthaus Niedersachsen) und Kirsten Friehe (Tischfloristik) für die liebevolle Dekoration und das hervorragende Essen. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, diesen Tag für uns unvergesslich zu machen. Ein ebenso herzliches Dankeschön gilt unserer wunderbaren Fotografin Lorena Kirste: Mit deinem Blick fürs Detail und deiner ruhigen Art hast du uns perfekt in Szene gesetzt – ohne dich gäbe es diese besondere Erinnerung nicht.



Unsere zahlreichen Reisen
Auch dieses Jahr haben wir wieder einige Trips unternommen und ich feiere sie immer noch. Aus all den Erinnerungen ist erneut ein Adventskalender entstanden, der für mich ein wunderbarer Rückblick ist und in den nächsten Tagen seinen festen Platz an unserer Fotowand finden wird.
Die weiteste Reise führte uns in diesem Jahr nach Mallorca. Und nein, nicht an den Ballermann, wie es der eine oder andere vielleicht vermuten würde. Wir waren bewusst weit davon entfernt, haben die Insel erkundet, kleine Dörfern entdeckt und ihre besonderen Highlights kennengelernt. Etwas näher ging es für uns nach Amsterdam – eine Stadt, die ich sehr genossen habe und die wir ganz sicher noch einmal besuchen werden.
Natürlich durfte auch der lang geplante Ski-Urlaub nicht fehlen. Sölden war die Reise wert: bestes Wetter, tolle Pistenverhältnisse und ein großartiges Skigebiet. Ein kleiner Ausflug auf den Spuren von James Bond gehörte ebenso dazu wie eine rasante Rodelpartie mit ein paar knappen Momenten.
Daneben gab es auch viele kleine Reisen, vor allem zur Familie und vertrauten Orten. Ob ein Tagesausflug ins schöne Goslar oder nach Hamburg, Ostern im Selketal oder der Weihnachtsausflug nach Dresden – jeder dieser Momente ist eine eigene, wertvolle Erinnerung. Ich liebe es, all diese unterschiedlichen Orte zu sehen.












Weitere schöne und besondere Momente in 2025






Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
Ich bin stolz auf meine Familie, die das vergangene Jahr für uns wieder einmal besonders gemacht hat. Auf all die gemeinsamen Momente, die getragen haben auch dann, wenn es nicht leicht war. Ich bin stolz darauf, einen wunderbaren Mann geheiratet zu haben. Einen Partner, der meine Selbstständigkeit von Anfang an verstanden hat und mich auch auf meinem Weg zurück in diese Freiheit unterstützt. Diese Rückendeckung ist für mich alles andere als selbstverständlich. Und ich bin stolz darauf, dass das vergangene Jahr trotz Verlusten Raum für schöne, wertvolle Momente gelassen hat. Es hat mir erneut gezeigt, dass beides nebeneinander existieren darf – Trauer und Dankbarkeit, Abschied und Nähe.
Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
Auch wenn mich das vergangene Jahr beruflich sehr gestärkt hat, war die beste Entscheidung 2025 eine ganz persönliche: im Kreise unserer Familie „Ja“ zu sagen.

Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
Eine ganz persönliche Herausforderung in 2025 war für mich die Suche nach meinem Hochzeitskleid. Reines Weiß kam für mich nicht infrage, es steht mir einfach nicht, gleichzeitig wollte ich aber auch nicht vollständig darauf verzichten. Die Balance zu finden, war überraschend schwierig.
Die ersten beiden Brautmodengeschäfte konnten mir genau diese Gefühl nicht geben. Nichts fühlte sich wirklich passend an, nichts vorteilhaft oder stimmig. Und doch zeigte sich auch hier: Manchmal braucht es etwas Geduld. Der dritte Laden war schließlich der richtige. Nach einigen Anproben stand ich da – in meinem Hochzeitskleid – und war sprachlos. Es war dieser eine Moment, in dem alles klar war. Ich habe sofort „Ja“ gesagt.
Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
2025 ist es mir gelungen, vieles gleichzeitig zu tragen: die Planung unserer Hochzeit, die Rückkehr in meine Selbstständigkeit, mit allem, was damit verbunden war, und die ersten Aufträge, die direkt auf mich warteten. Diese Balance zu halten, mich neu auszurichten und dabei bei mir zu bleiben, fühlt sich rückblickend besonders gut an.
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Im vergangenen Jahr habe ich bereits einiges aussortiert und losgelassen. Nicht mit dem Anspruch, minimalistisch leben zu wollen, sondern mit dem Wunsch nach weniger Ballast. Weniger Dinge im Keller oder Dachboden tun mir spürbar gut – sie schaffen Raum, nicht nur im Außen, sondern auch im Inneren.
Es fühlt sich leichter an, Dinge wieder schneller zu finden, statt Zeit mit Suchen zu verbringen. Vor allem aber schenkt mir dieses Aufräumen mehr Klarheit und ein Gefühl von Freiheit. Ich merke, wie sich mein Blick verändert: weg von dem, was sich angesammelt hat, hin zu dem, was bereits da ist und mir wirklich Freude bereitet.
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
- 2026 möchte ich noch bewusster auf mich und meine Gesundheit achten. Mehr Bewegung soll wieder ganz selbstverständlich Teil meines Alltags werden – nicht als Pflicht, sondern als etwas, das mir guttut.
- Gleichzeitig möchte ich beginnen, mich mit der japanischen Sprache vertraut zu machen. Unsere Hochzeitsreise steht in diesem Jahr an und allein dieser Gedanke ist für mich Motivation genug, mich der Sprache mit Neugier und Freude zu widmen.
- Und ich möchte mir wieder mehr Zeit fürs Lesen nehmen. In den letzten Jahren haben sich einige Bücher angesammelt die darauf warten gelesen zu werden.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Mein Fokus liegt 2026 auf dem weiteren Auf- und Ausbau meines Business, mit dem klaren Schwerpunkt auf der gezielten, stimmigen Weiterentwicklung von Ferienwohnungen. Funktional, einladend und durchdacht, ohne dass es eines Komplettumbaus bedarf. Mir geht es darum, bestehende Räume so anzupassen, dass sie ihre volle Wirkung entfalten können.
Jeder Gast soll sich vom ersten Moment an willkommen fühlen, seinen Urlaub genießen und die Unterkunft gerne weiterempfehlen. Gleichzeitig sollen Orte entstehen, die sich nicht nur für Gäste gut anfühlen, sondern auch für dich als Eigentümer stimmig und wertvoll sind – als echte Lieblingsorte.
Wenn deine Ferienwohnung oder die eines Bekannten ein Update vertragen könnte, lade ich dich ein, einen Blick auf mein Angebot „FeWo Updates“ zu werfen. Lass uns gemeinsam darüber sprechen, wie deine Ferienwohnung weiterentwickelt werden kann – klar, passend und mit Blick fürs Wesentliche.
Meine 7 Ziele für 2026
- Beruflich Klarheit & Sichtbarkeit: 2026 möchte ich beruflich sichtbarer werden und meine Selbstständigkeit weiter ausbauen – auf eine Weise, die sich für mich stimmig anfühlt. Mein Fokus liegt darauf, gezielt Projekte umzusetzen, bei denen funktionale und einladende Ferienwohnungen ohne Komplettumbau entstehen.
- Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Ich möchte 2026 mit Menschen arbeiten, die Wert auf Qualität, Vertrauen und gute Lösungen legen – und Projekte begleiten, bei denen echte Lieblingsorte entstehen dürfen, für Gäste ebenso wie für Eigentümer.
- Japanisch lernen für die Hochzeitsreise: Für unserer Hochzeitsreise nach Japan möchte ich mir grundlegendes Vokabular aneignen, um mich vor Ort ein wenig verständigen zu können.
- Unser Zuhause weiterentwickeln: Unser Dach soll dieses Jahr überholt werden. Dafür stehen noch Vorarbeiten an und passende Handwerkerangebote müssen eingeholt werden.
- Badumbau im Dachgeschoss: Der Umbau unseres Badezimmers im Dachgeschoss ist ein weiteres Projekt für 2026. So viel wie möglich möchten wir selber umsetzen – insbesondere den Abriss
- Orte schaffen im Garten: In unserem Garten soll ein fester Lagerfeuerplatz entstehen. Der Ort steht bereits fest, nun darf das Projekt Schritt für Schritt umgesetzt werden. Und nicht nur dieser Platz auch andere Plätze im Garten benötigen Zuwendung. Gartenarbeit ist für mich auch immer etwas Entspannung.
- Raum für Leben & Freude: Ich möchte mir in 2026 bewusst Zeit für schöne Momente nehmen – für Bewegung, Lesen, Garten, Reisen und all das, was das Leben leichter und erfüllter macht.
- Mein Motto für 2026 heißt: Wachsen mit Klarheit. Leben mit Freude
Danke, dass du dir Zeit für meinen Rückblick genommen hast. Vielleicht findest du dich in dem einen oder anderen Gedanken wieder. Wenn du magst, begleite mich auch 2026 weiter – beruflich, gedanklich oder einfach hier im Blog.
Aus dem Studio heraus gedacht.
Julia
